RT44: Mitglieder des ROUND TABLE 44 BERLIN stellen sich vor: Florian Podewils

Berlin, 04.08.2015 - Wir leben Vielfalt an unserem Tisch und gleichermaßen sind auch unsere Mitglieder vielfältig und diverse. Heute stellen wir Florian Podewils in einem Interview vor.

Warum bist Du Tabler geworden?

Während der ersten Monate nach meinem Studium habe ich gemerkt, dass ich das Bedürfnis habe, neben dem Arbeitsalltag in meiner Freizeit ein Ehrenamt mit gesellschaftlichem Mehrwert auszuüben. Über Freunde bin ich dabei auf ROUND TABLE aufmerksam gemacht worden und habe mir den Service Club, seine Tätigkeiten und die Mitglieder an einigen Tischabenden probehalber angesehen. Dabei geblieben und schlussendlich aktiver Tabler bin ich aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten geworden, mich mit ROUND TABLE regional, national und international durch eigene Mitarbeit, im Tabler-Jargon Hands-On genannt, in Projekten sozial engagieren zu können.

Seit wann bist Du Tabler?

Seit Juli 2014. Als Aspirant war ich seit November 2013 dabei.

Was ist toll am Tabling?

Der Eintritt in bereits gewachsene Strukturen, die der Einzelne jedoch selber mit entwickeln und –gestalten kann. Generationen übergreifende Veranstaltungen mit Old Tablern und Aktivitäten des Ladies Circle. Die Möglichkeit jederzeit Fragen an Menschen mit unterschiedlichsten Erfahrungen und Professionen stellen zu können sowie der Austausch mit interessanten Persönlichkeiten aus aller Welt. Am tollsten ist es, immer wieder zu beobachten, wie es gerade durch eigene Hands-On-Arbeit auch kurzfristig möglich ist, Menschen in Notsituationen zu helfen oder benachteiligten Personen das Leben etwas einfacher und freudiger zu gestalten. Als besonderes Ereignis ist mir meine erste Hands-On-Aktion in Erinnerung geblieben, bei der wir in wenigen Tagen eine Hochwasser-Hilfe für Bosnien auf die Beine gestellt haben. So haben wir durch Spenden-Aktionen vor Supermärkten einen Sprinter voller Hygiene- und Lebensmittel-Spenden organisiert bekommen. Diesen hat ein Tabler, der selbst aus dem Krisengebiet stammt, im Anschluss nach Bosnien gefahren, sodass ROUND TABLE vor Ort direkte Hilfe auf unbürokratischem Weg leisten konnte. Neben kurzfristigen einmaligen Hilfen, gibt es bei ROUND TABLE eine ganze Reihe an fest etablierten Serviceprojekten und Aktionen, die regelmäßig durchgeführt werden.
Darüber hinaus verbindet das Tabler-Gen Menschen verschiedenster Ansichten, Jobs und Charaktere und verbindet diese zu einer starken Gemeinschaft. Den Zusammenhalt und die Aufgeschlossenheit unter Tablern durfte ich selbst erfahren als ich von Passau nach Berlin gezogen bin und direkt herzlich aufgenommen wurde. Die ersten Freundschaften wurden schnell geknüpft und bereits zwei Wochen nach unserer Ankunft waren meine Lebensgefährtin und ich am Wannsee mit der AWO und den Mitgliedern von ROUND TABLE 44 BERLIN segeln und erlebten einen schönen Tag mit tollen Gästen auf dem Wasser und an Land.

Was machst Du sonst so im Leben?

Meine Freizeit verbringe ich mit meiner Lebensgefährtin und Freunden, wobei ich neben Kochen in Gesellschaft auch gerne Zeit für mich habe, in der ich lese oder schwimme. Nebenher habe ich derzeit recht viel Arbeit auf dem Tisch, da ich mir seit Mai 2015 eine Selbstständigkeit als Online-Marketing Berater aufbaue.

Was war ein tolles Erlebnis bei RT?

Natürlich meine Nadelung (Anm. d R.: Offizielle Aufnahme durch Überreichung der der ROUND TABLE-Nadel) unter strahlendem Sonnenschein beim Charity Golf Turnier, die ich persönlich gar nicht mehr auf dem Schirm hatte, weil ich zu dem Zeitpunkt bereits fester Bestandteil des Tisches war.

Was für neue Mitglieder wünsche ich mir?

Aufgeschlossene, junge Leute, die Mut und Motivation besitzen, um positive Entwicklungen, vor allem auch über eigenes Engagement in Service-Projekten, in der Gesellschaft zu fördern.